The journey

Step 1 (Vision)

In 2015 I went to a Discipleship-Training school in Florida. This was a time, where God challenged me in a new way to get out of my comfort zone. But He also showed me that He is still the same as He was hundreds of years ago. I had a vision of two red wooden houses with a white fence at a conference in Orlando during a worship session.

 

Conclusion:

God is still the same today, yesterday and forever! He is still able to do miracles today. Dreams and visions from God are real. Prayer is a conversation where God also wants to speak to us.

 

I asked God after the Outreach in Kenya where I could find this house which I had seen in my vision. As I saw the vision God said to me that it would be mine one day. But I didn'´t get an answer. Back home I searched the Internet for red wooden houses. There appeared a picture which looked almost the same as I had in my vision. All results where pointing to Sweden.


Step 2

A lot of questions got quickly answered.

 

Where?
Sweden (South of Sweden; Småland/ Skåne)

When?
As fast as possible

Who?
A friend and I

What?
Café, Orphanage home and B&B

How?
With the help of God

Why?
Because passion, talents and skills fit always to God's perfect plan.


Step 3

But still I had one unanswered question: “Where and how do I start?“ I could do an apprenticeship or study to become a social worker and acquire essential skills to be leading the orphanage home. But this would mean that I had to study for seven years and I wasn't to keen on doing that. Since I can't do everything on my own, I was in need for some staff. So I made a deal with God. I said that I'd apply for two different social work study’s/ apprenticeship and if they accepted me, I would study. If not, I was trusting God that He would have somebody else to lead the orphanage.

I was expecting to be accepted. So I thought the study’s going to start in September but what to do until then? I had found an internship in Portugal where I could work in the food industry and gain some experience. So it was perfect! I realized quite fast, that the vision God has for our life always fits perfectly with our talents, skills and passions which God put in us.

 

During the time I had been working as a waitress in Portugal, God taught me in a very humorous way to trust Him and to lay down all my fear.

As I signed the internship contract for Portugal I got a letter from both social work study opportunities that they couldn't accept me. I was happy because I now knew God has somebody else prepared for it and I could even save seven years of study. But now the next question appeared. What to do after the internship in Portugal? I again searched the internet where I found „Au pair world“. I had the opportunity to live and work for a year with a Swedish family. I had to care for the children and help around the house. Furthermore I would be able to study Swedish during this time. This would be the perfect opportunity to get into a new country and learn the language. After some prayer I knew exactly which family to go to.

 

It's important to mention, that one week after I arrived in Portugal, Lea (one of my friends) told me that a friend of her's worked in an orphanage and would like to open one in Sweden. I mean there will probably be a quite long time gap until the orphanage home gonna exist and maybe this friend changes her mind to help me, but alone for this momend I needed this confirmation. I was so amazed! Within such a short time God had shown me that He provides with everything. Now I had at least one person for each department. This makes me able to launch the project.

As I arrived in Sweden I really got to love my 'new' family where I live now. I am becoming more and more familiar with both, language and culture.

 

Review:

If I look back, it's incredible how every period of my life was important. In every period of life God was with me and always taught me something new. It was important to live through the first step in order to be able to take the next one...



Die Reise

Schritt 1 (Vision)

2015 war für mich klar, dass ich eine Jüngerschaftsschule in Florida machen möchte. Dies war eine weitere Plattform, in der Gott mich weiter herausforderte aber auch zeigte, dass er heute noch derselbe ist wie vor tausend Jahren. So hatte ich auf einer Konferenz in Orlando während dem Lobpreis eine Vision von einem bzw. zwei roten Holzhäusern mit weißem Zaun und hellgrüner Wiese.

 

Fazit: Gott ist derselbe heute, gestern und in Ewigkeit! Er ist heute noch fähig Wunder zu tun. Träume und Visionen von Gott sind real. Gebet ist nicht einseitig, Gebet ist eine Konversation in der Gott auch zu uns sprechen möchte.

 

Nach dem Missionseinsatz in Kenia fragte ich Gott wo dieses Haus zu finden sei, da er zu mir sagte, dass es einmal mir gehören würde. Doch ich bekam keine Antwort. Dann als ich zu Hause war, setzte ich mich vor den PC und gab „rote Holzhäuser“ im Internet ein. Sofort erschien ein Bild, das meiner Vision erstaunlich nahe kam. Alle Suchergebnisse führten nach Schweden.


Schritt 2

Recht schnell wurden die W Fragen geklärt

 

Wo?
Schweden (Süden; Småland/Skåne)

Wann?
So schnell wie möglich

 

Wer?
Ich

Was?
Cafe´, Kinderheim und B&B

Wie?
Mit Gottes Hilfe

Warum?
Weil Leidenschaft, Talent und Fähigkeiten immer zu Gottes perfekten Plänen passen!


Schritt 3

Eine Frage blieb noch unbeantwortet:

„Wie bzw. wo fange ich an?“

Ich könnte eine Ausbildung/ Studium zur Sozialpädagogin machen, dadurch hätte ich später die Möglichkeit das Kinderheim zu leiten. Doch dies würde sieben Jahre beanspruchen und eigentlich hatte ich die Türe Studium mit Freude geschlossen. So sagte ich zu Gott: "Ich kann nicht alle Bereiche der Vision alleine führen. Ich brauche Mitarbeiter. Und dafür bist du verantwortlich. Ich werde mich für zwei verschiedene Ausbildungs-/Studiumstellen bewerben, wenn ich eine Zusage bekomme, werde ich studieren wenn nicht hast du jemanden, der diesen Bereich übernehmen wird.“

 

Ich plante, dass ich im September studieren werde. Darum überlegte ich, was ich vier Monate bis zum Studienbeginn Nützliches tun könnte. Da mir noch Erfahrungen im Gastronomiebereich fehlten, suchte ich nach einem Praktikum in dieser Richtung und fand schlussendlich eine Stelle in Portugal.

Als der Vertrag in Portugal unterschrieben war, kamen auch schon die Absagen der Studienplätze. Ich freute mich, da ich sieben Jahre sparte. Während der Arbeit als Kellner wurde mir bewusst, dass Gottes Vision für unser Leben immer mit unseren Talenten, Fähigkeiten und Leidenschaften die Gott in uns hineingelegt hat im Einklang stehen.

Während diesen Monaten brachte Gott mir unter anderem, auf eine humorvolle Art und Weise bei, Ihm mit allem zu vertrauen und jegliche Art von Angst abzulegen. Doch nun war die nächste Frage, wenn ich nicht studiere, was mache ich dann, nach dem Praktikum in Portugal?

 

Wieder setzte ich mich vor den Computer und stieß auf: „Au pair world“ hier hatte ich die Möglichkeit für ca. ein Jahr in einer schwedischen Familie zu leben, mich um Kinder und Haushalt zu kümmern sowie nebenbei die schwedische Sprache zu lernen. Perfekt um sich in ein fremdes Land zu integrieren. Relativ schnell war nach etwas Gebet klar, in welcher Familie Gott mich haben wollte.

 

Noch wichtig zu erwähnen ist, dass eine Woche nachdem ich in Portugal ankam, Lea (eine Freundin von mir) mir erzählte, dass sie eine Freundin habe, die in einem Kinderheim arbeite und gerne in Schweden das Kinderheim eröffnen möchte. Natürlich ist es durchaus möglich, dass sie wegen der doch recht große Zeitspanne ihre Meinung mir zu helfen noch  ändert, doch für diesen Moment habe ich die Bestätigung einfach gebraucht. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus! Innerhalb kürzester Zeit hatte ich für jeden Bereich einen Mitarbeiter. Das den Start des gesamten Projekts ermöglichen würde.

In Schweden angekommen schloss ich die Familie, in der ich nun arbeite und wohne, sofort in mein Herz. Ich lerne die Sprache auch durch die Kinder recht schnell und habe mich schon recht gut in der schwedischen Kultur zurecht gefunden.

 

Rückblick:

Wenn ich jetzt zurück schaue ist es unglaublich, wie jeder meiner Lebensabschnitte genauso notwendig war, wie ich es erlebt habe. Denn in jedem Lebensbereich war Gott bei mir und brachte mir jeweils etwas anderes bei, was auf jeden Fall immer notwendig war um die nächsten Schritte gehen zu können.